Santiago und Umgebung  

 

La Piramide Farellones Santuario de la Naturaleza Cerro del Medio Batuco Cuesta Barriga Cerro Chena Las Vizcachas La Reina Colina Santiago im Herzens Chile verfügt über eine große Anzahl von Fluggebiete, jeden Tag und fast das ganze Jahr über kann man sich hier austoben. Vom kleinen Berg bis zu den Anden ist alles geboten, sehr gut erschloßen wenn auch manchmal nur mit dem Auto erreichbar. Santiago befindet sich auf eine Höhe von 550 m ÜNN und ist in alle Richtungen von Bergen umschlossen. Alle Gebiete erreicht man zwischen einereinviertel-. und eintündigefahrt, ohne den Überblick auf Santiago verloren zu haben. Reichleich Unterkünfte und Sport bzw. Freizeitsangebote sowie Nachtleben und Shopping runden das ganze Programm ab. Es erwatet Euch eine vielfalt von Landschaften und Flugbedingungen die nirgends so eng beieinader zu finden sind

 

1. LA PIRAMIDE

In Santiago zwischen den Stadtteilen Vitacura und Huechuraba im Nord-Westen der Stadt gelegen, befindet sich der gleichnamige Berg La Piramide, mit einer Höhe von 750m ÜNN. Am besten erreicht man die Gegend über die Avenida Americo Vespucio am Santa Maria de Manquegue oder die Nueva Costanera bis zur Bushaltestelle der Schule Saint Georg, im schlimmsten Fall fragt einfach nach der Schule. Rechts an der Bushaltestelle befindet sich eine Tafel die bereits hilfreiche Informationen über Flugschulen oder sogar gebrauchte Schirme beinhaltet. Ab da folgt man dem Fußweg neben dem Kiosk steil hinauf, um nach einem fünfzehnminüttigen Marsch zum Berggipfel zu gelangen. Der Startplatz ist geräumig und hat meistens einen Windsack, er ermöglicht das Auslegen von zwei Schirmen. Gestartet wird in westlicher Richtung, der Landeplatz befindet sich direkt unterhalb auf einer Wiese mitten im Kreisverkehr des Industriegebietes (rechts unten). Nach dem Start versucht man Überhöhe zu bekommen mind. 200m über den Start, um die rechts davon gelegene Schlucht zu überfliegen; ab da geht es thermisch zu und arbeitet sich langsam Richtung Norden die Bergkette hinauf zum "Manquehue". Das Gebiet bietet sehr gute Streckenmöglichkeiten; nach Norden oder nach Westen, wobei man nach Westen das Absaufen vermeiden sollte, da Gleitschirme in den dort gelegenen Armenvierteln, gerngesehen und einkassiert werden. Geflogen wird hier von Oktober bis April.

Achtung: Es darf nicht am Samstag, Sonntag oder an Feiertage geflogen werden. Der Grund hierfür, ist der hohen Luftverkehr, der hauptsächlich durch Segelflieger verursacht wird, die außerdem eine Sondergenehmigung dafür besitzen.
Gastpiloten ist dringen geraten, sich ueber die Flugbedingungen, bei den Lokals zu informieren. Hier ist mit Hammerthermik zu rehnen -Vorsicht-

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2. CERRO DEL MEDIO

Auf deutsch mittlerer Berg; es handelt sich um einen einzelnen Berg mit 1011m Höhenunterschied

im Stadtviertel "La Dehesa", im Osten Santiagos. Dort angekommen, erreicht man ihm mit dem Auto oder zu Fuß über einen Privatweg bei "Lomas de la Dehesa", danach ist gehen angesagt. Oben angekommen treffen wir auf eine ebene Fläche mit ein paar Felsenvorsprüngen. Der Flug gestaltet sich dynamisch und thermisch, und bietet das ganze Jahr gute Konditionen. Toplanding ist möglich, außer bei zu starkem Wind der des öfteren nachmittags ansetzt. Gelandet wird auf einer Wiese neben dem Bach oder den Fußballfeldern linkerhand. Der Berg eignet sich für Schulungen , und wird außerdem als Anschlußstelle für Streckenflüge aus den drei weiteren in der Umgebung gelegenen Fluggebieten genutzt.

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3. SANTUARIO DE LA NATURALEZA

Naturpark im besitz (CONAF), im Stadtteil "Lo Barnechea". Es ist vorweg zu sagen, daß der Zugang nur mit gültigem Ausweis des chilenischen Freiflugverbandes (Asociación Chilena de vuelo Livre), mind. eine Person, möglich ist. Nachdem die entsprechenden Gebühr gezahlt ist (Höhe nicht bekannt), geht es über einen staubigen Weg 15 km , bis zum Startplatz hinauf. Die Gegend besteht aus bewaldeten leicht geneigten Bergen und Precordillere, die ein kleines Tal umschließen. Oben angekommen kann man die wunderschöne Landschaft genießen, und sich auf dem großräumigen Startplatz ausbreiten. Hier befinden wir uns auf einer Höhe von 1400m über dem Landeplatz. Daß ermöglicht bei meistens guten thermischen Bedingungen, die besten Streckenflugmöglichkeiten. Wem dies nicht gelingt oder wer nicht mag kann am Ende der "calle Huinganal" zum Landen kommen, unbedingt vor der Auffahrt abchecken da sonst wenige Notlandemöglichkeiten.

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4. FARELLONES

Eines der meist besuchten Skigebiete Santiagos bzw. Chiles verwandelt sich in den schneefreien Monaten, oft zum Mekka der Gleitschirmflieger. Zu erreichen über die gut ausgebaute Straße die den gleichen Namen trägt (Camino Farellones). Nach 36 km, bei dem mehr als die Hälfte serpentinenartig verlaufen, erreichen wir eine Höhe von ca. 3000m. Es stehen mehrere Startplätze zur Verfügung; die wichtigsten befinden sich auf der Spitze-und am Fuße des Berges el Cono, im Gebiet el Colorado, und auf dem Weg zum Hotel Tupungato. Auf dem Cono ist der Start NW orientiert, am Anfang etwas steil unterhalb wird es flacher. Vom Hotelweg aus, wird auch in Nordwestlicher Richtung gestartet mit meist westlicher wind, der in der Gegend üblich ist.

Bei meist thermischen Bedingungen und Anden typischer Landschaft und Höhe, ist das Gebiet eher anspruchsvoll und nicht für Anfänger geeignet. Wer nicht genügend Höhe erreicht um oben am Hotel zu landen, dem stehen zwei Landeplätze zur Verfügung; der erste an der Kurve 30, erkennbar am Coca-Cola Kiosk und der zweite bei der Kurve 15, auf 1km Entfernung vom Weg zu Villa Paulina.

Je nach Könnerstand fliegbar in den Monaten September bis November und zwischen März und Mai.

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5. LA REINA

In dem gleichnamigen Stadtteil (La Reina alta) finden wir zwei Startmöglichkeiten. Zum ersten Piedra Raja, zu erreichen mit dem Auto über "Avenida San Carlos de Apoquindo", und Zweitens den Berg Paidahue über dem Zugang in La Reina alta. Das Gebiet besteht aus einem Teil der Pre-Kordilleranischen Bergkette mit Orientierung Südwest. Sie durchkreuzt die Stadtteile: Las Condes, La Reina , Penalolen und Puente Alto. Der Start von Piedra Rajada ist nicht sehr gemütlich auf Grund des sehr steilen Hangs sowie Windrichtung und einiger Turbulenzen. Von der Spitze des Berges Paidahue aus, gestaltet sich der Start einfacher mit konstanter Gegenbrise , jedoch ist das Auslegen nur eines Schirmes möglich. Der Flug an sich wird begünstigt durch gute Thermik und dynamische Aufwinde, die prinzipiell zwischen den Monaten Oktober und März stattfinden. Aus den oben erwähnten Konditionen und Geographischer Gestalt, sind Strecken von hieraus ideal. Für Anfänger ist, vor allem der Start Piedra Rajada, nicht zu empfehlen. Zum Landen stehen jeder Menge freie Flächen zu Füßen der Bergkette zu Verfügung.

Höhendiferenz= noch nicht bekannt.

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6.LAS VISCACHAS

...demnächst

 

7. CERRO CHENA

Befindet sich in der Umgebung der Kleinstadt San Bernardo, etwa 20 km südlich von Santiago entfernt. Von da aus fahren wir über die Landstraße Richtung Lonquen bis zu dem Weg der Richtung Cerro Chena führt (unbefestigte Straße ). Dieser endet an einem Tor, nebenan ist ein Haus bei dem wir um Erlaubnis bitten und pro Person 500 Pesos abdrücken. Man darf dann mit dem Auto hineinfahren um es gleich neben dem Fußballplatz , in dem dafür vorgesehenen Parkplätzen abzustellen. Von da aus geht es zu Fuß dem Berg hinauf bis auf ca.260m Höhenunterschied.

Da es sich um einen einzelnen Berg handelt, wird von hieraus in jeglicher Richtung gestartet. Man kann dann, je nach Windintensität und vorhandener Thermik, die verschiedenen Ausläufer, die in alle Richtungen gehen, überfliegen. Außerdem besteht, bei guter Thermik und ausreichender Höhe, die Möglichkeit den Anschluß zu den nächst gelegenen Bergketten zu erreichen. Geflogen wird hier hauptsächlich zwischen den Monaten Oktober und April, bis auf gelegentliche Winterflüge. Die Landung erfolgt unmittelbar neben dem Fußballplatz, auf einem freien Feld, hinter einer Eukalyptusbaumreihe.

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8. CUESTA BARRIGA

Wenn wir oben am höchsten Punkt der Straße und Berg angelangt sind, biegen wir in die unbefestigte Straße hinein. Mann kann das Auto vor dem Tor abstellen, es sei den man besorgt vorher den Schlüssel, und geht dann etwa 200m weiter bis zu den zwei Startplätzen. Der eine nach Süden, der andere nach Norden, einfach je nach Windrichtung los legen. Beide Starts sind einfach auf gut gesäuberten Flächen, ermöglichen aber nur das Auslegen einen Schirms. Im Sommer, zwischen Dezember und Februar, ist mit heftigem Wind und Turbulenzen zu rechnen (nachmittags). Sonst kann man sich hier das ganze Jahr austoben, bei überwiegend dynamischen Bedingungen und gelegentlicher Thermik. Für viele sogar eine gute Möglichkeit, in den wenig aktiven Wintermonaten, zum unendlichen Soaren. Vor allem wenn in Santiago Nullwind Verhältnisse herrschen, da hier immer mit Wind zu rechnen ist. Gelandet wird nach Gusto am Fuße des Berges, ohne die Hochspannungskabel außer acht zu lassen. Höhe=?

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9. BATUCO

In Batuco angekommen folgt man den Weg Richtung Startplatz, nur für Fahrzeuge guter Traktion. Er befindet sich auf einer Höhe von ca. 300m. Der Start gestaltet sich einfach bei gleichmäßig steilen Hang, und leichten Wind. Zwei Schirme können ausgelegt werden. Dynamisch wie thermisch kann der Berg fast das ganze Jahr geflogen werden, inklusive gelegentlicher Winterflüge. Er eignet sich auch bestens für Schulungen, da es auch auf niedriger Höhe gestartet werden kann. Außer guter Toplanding Möglichkeit, kann unten am Fuße des Berges auf einer großen Fläche gelandet werden

In den Sommermonaten ist mit starker Wind zu rechnen , daß für die Region Typisch ist. Ansonsten muß auf Windrichtungsänderung beim Landen geachtet werden.. Nicht zu vergessen ist auch die Tages Gebühr, die an der dort ansässigen Flugschule und Verein zu entrichten ist, derzeit ca. 500 Pesos (ca.DM 2.-); was uns weniger Sorgen bereiten sollte.

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10. COLINA

In Colina, 40 min. Fahrt von Santiago entfernt, befinden sich zwei Startmöglichkeiten, allerdings voneinander getrennt. Im Volksmund einfach als Colina 1 und Colina 2 bekannt.

Aus Santiago fahrend, nach etwa zwei Kilometer von Colina bevor man dem Ort Peldehue erreicht, biegen wir nach links an der Ampel in den Weg Richtung "Reina Norte" (ausgeschildert), um so nach Colina1 zu gelangen. Um nach Colina2 zu kommen fahren wir wie oben, jedoch nicht links an der Ampel sondern einfach rechts Richtung Berge, hierbei muß der Fluß überquert werden bei einer nicht immer vorhandener Brücke. Ansonsten bis zu einem Kilometer vor dem Ort Santa Filomena, und dann über die Brücke fahren. Die Gegend besteht aus einer lang gezogenen Bergkette die durch die Landstraße unterbrochen wird. Bei meist nachmittags stark einsetzenden Talwind ist hier mit guten thermischen Bedingungen zu rechnen, und kann fast das ganze Jahr geflogen werden. Im Sommer ist der Talwind meist zu stark, deshalb wird oft ab ca. Uhr 15:00 gestartet.

Der Start in Colina1 hat 832m ÜNN, und ist zu erreichen erst mit dem Wagen über einen unbefestigten Weg, und später zu Fuß über den Grat bis zum Berggipfel. Gut gegen den Wind orientiert, mit progressiver Neigung und saubere Startfläche besteht die Möglichkeit mehrere Schirme auszulegen. Gelandet wird auf dem unten gelegenen Fußballplatz.

Der Start in Colina2 befindet sich bereits auf halber Höhe, und hat 790m Höhenunterschied, zu erreichen zu Fuß, sonstige Eigenschaften wie oben. Gelandet wird auf den vor dem Berg gelegenen Feldern. Dabei nicht zu weit hinausfliegen, wegen der Kabel. Der Start Colina 2, wird nach langer Zeit vernachlässigt, und daher lieber Colina 1 vorgezogen.

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